Cloud-Dienste gehören heute zum Arbeitsalltag. Gleichzeitig entstehen dadurch Risiken – insbesondere für die ArchiPHYSIK-Datendatei (4DD) und die Frage, wann und wie dei Datei synchronisiert wird.
Vor allem durch aktuelle Windows-Updates, die Cloud-Dienste wie OneDrive aktivieren, sehen wir hier vermehrt Probleme. Dieser Artikel soll Orientierung geben.
ArchiPHYSIK Datendatei
Die Datei „ArchiPHYSIK 26.4DD“ inklusive Index- und Match-Dateien ist das Herzstück von ArchiPHYSIK. Sie enthält Bibliotheken und alle Projekte – also die gesamte Arbeitsgrundlage eines Unternehmens.
Eine Einbindung in Backup-Prozesse und regelmäßige Sicherungskopien sind daher dringend empfohlen.
Bei einem Großteil der Windows-Anwender liegt die Datendatei unter den Dokumenten des Benutzers, mach Andere haben diese auf einem Server im Firmennetzwerk oder innerhalb von Cloud-Lösungen.
Unsere klare Empfehlung lautet jedoch:
Die Datendatei sollte sich immer lokal auf jenem Rechner befinden, auf dem mit der ArchiPHYSIK gearbeitet wird.
Während des Betriebs erfolgen laufend Lese- und Schreibzugriffe auf die Datendatei. Jeder zusätzlicher „Weg“ zwischen Programm und Datendatei, wie etwa Netzwerk, VPN oder Cloud-Verbindungen – erhöhen das Risiko von Beschädigungen der Datendatei und können auch die Geschwindigkeit deutlich reduzieren.
Cloud-Dienste nur als Backup
Dienste wie OneDrive, iCloud oder Nextcloud sind sinnvoll, wenn sie bewusst eingesetzt werden. Vorteile sind ortsunabhängiger Zugriff und mehrfache Datensicherung.
Die ArchiPHYSIK-Datendatei kann daher problemlos in einen Backup-Prozess in eine Cloud eingebunden werden, da sie sowieso verschlüsselt ist und ausschließlich von ArchiPHYSIK gelesen werden kann.
Wichtig: Cloud-Dienste sollten hier aber als reines Backup, nicht als Arbeitslaufwerk verstanden werden!
Problem: Synchronisierung während der Nutzung
Während ArchiPHYSIK läuft, werden permanent kleine Datenpakete von der Datendatei gelesen und in diese geschrieben. Einige Eingaben lösen sofortige Schreibvorgänge aus.
Synchronisiert jedoch ein Cloud-Dienst gerade in diesem Moment – etwa weil OneDrive den Dokumente-Ordner automatisch überwacht – kann das zu diversen Runtime-Fehlern bis hin zu beschädigten Datendateien führen!
Empfehlungen
Option 1: Synchronisierung während der Nutzung von ArchiPHYSIK pausieren
→ erfordert Disziplin und wird leicht vergessen
Option 2 (empfohlen):
Die Datendatei in einen lokalen Ordner verschieben, der nicht von Cloud-Diensten synchronisiert wird
Option 3: OneDrive-Synchronisierung für Dokumente deaktivieren oder OneDrive vollständig abschalten (Artikel aus der „Computerwoche“ dazu)
Troubleshooting
Falls die Datendatei bereits synchronisiert wurde:
Stellen Sie sicher, dass sich eine vollständige Version der Datendatei lokal auf Ihrem Rechner befindet.
Falls die Datendatei bereits beschädigt ist:
Eine Reparatur ist in vielen Fällen noch möglich – nutzen Sie dazu unsere Reparatur-Anleitung.
