Wo drückt der Schuh?


HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Wenn Sie ArchiPHYSIK starten und den Startbildschirm (mit dem Foto) sehen, steht im Bildtext wahrscheinlich „Demo“. An dieser Stelle nicht weiter auf die Projektliste klicken, sondern auf Datei – Lizenznummer. Hier geben Sie nun die Lizenznummer ein. Wenn die Lizenzierung funktioniert hat, steht nach dem Schließen des Lizenzfensters nun unter dem Logo „Österreich Standard“.

Ihre Lizenz wurde bereits aktiviert: Die Aktivierung von Einzelplatzlizenzen ist nur einmal möglich, daher müssen Sie beim Wechsel auf einen anderen PC o.ä. Ihre Lizenz im Programm unter Hilfe „über ArchiPYHSIK“ deaktivieren. Danach funktioniert die Aktivierung auf dem nächsten Gerät wieder.

Die Lizenz wurde neu ausgestellt: Nach Ausstellung der Lizenz kann es bis zu 48h dauern, bis die Aktivierung funktioniert, da wir die neuen Daten erst in den Server einspielen müssen. In dieser Zeit ist aber auch keine Aktivierung notwendig, da die interne Prüfung erst danach anspringt. Sollte es nach 3 Tagen nach Erhalt der Lizenzdaten immer noch nicht funktionieren, wenden Sie sich bitte an den HD.

Keine Verbindung zum Aktivierungsserver: Diese Meldung weist in der Regel auf einen Fehler hin, der außerhalb unseres Einflussbereiches liegt. Da vor allem unter Windows oft ähnliche Ursachen im Spiel sind, haben wir ein paar mögliche Lösungen für Sie niedergeschrieben. Weiterlesen

Unsere klare Empfehlung lautet:
Die Datendatei sollte sich immer lokal auf jenem Rechner befinden, auf dem mit der ArchiPHYSIK gearbeitet wird, um Schreibrechte Probleme zu vermeiden. Warum sie vor allem unter Windows extra aufpassen müssen lesen sie hier.

Um Fehler in den ausgewählten Formularen auszuschließen, testen Sie in solchen Fällen immer den Ausdruck mit dem zum Projekt passenden Default-Set. Klicken Sie dazu im Bereich Formulare auf den Button „Default-Set“ in der Mitte unter der Tabelle mit den Formularen. Damit stellen Sie das Standard-Druckset ein. Tritt der Fehler immer noch auf? Kontaktieren Sie unseren Support mit dem entsprechenden Projekt.

Fehler 1 beim PDF Erzeugen: Dieser Fehler kann bei bestimmten Windows Updates auftreten. Wir haben diesbezüglich eine Abhilfe für unsere Kunden zusammengestellt. Weiterlesen …

Dies ist eine Einschränkung der Demoversion, bitte prüfen Sie, ob Ihre Version lizenziert ist. Siehe auch „ArchiPHYSIK läuft in der Demoversion“.

Der Fehler kommt daher, dass ZEUS bei Wärmepumpen ein zweites Heizsystem („bivalentes System“) erwartet. Sie können entweder in ArchiPHYSIK ein zweites Heizsystem hinzufügen oder in Zeus eine Erklärung eingeben, warum die WP nicht bivalent ist. (Winter = direkte Stromheizung)

Bei der Berechnung von U-Werten unterscheiden wir zwischen vereinfachtem und detailliertem Verfahren. ArchiPHYSIK berechnet den Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) nach der ÖNORM EN ISO 6946. Die ISO 6946 legt ein vereinfachtes Verfahren zur Berechnung des Wärmedurchgangswiderstands von Bauteilkomponenten aus thermisch homogenen und inhomogenen Schichten fest. Doch auch dieser vereinfachte Ansatz hat seine Grenzen. Weiterlesen …

JA! Die Heiztage werden von mehr als nur dem Klima bestimmt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Jedes Bundesland bestimmt selbst, welche Lokalisierung für die Berechnung verwendet werden soll. Diese Anforderung und der damit verbundene Leitfaden ändern sich mit der Zeit. In der Regel werden dabei Uploads mit älteren Lokalisierungen ungültig, da das jeweilige System nur auf eine bestimmte Lokalisierung eingestellt ist. Hier pflegen wir den Überblick der aktuellen Lokalisierungen

Bauteil in der Bauteilliste ist in der Spalte „OI3“ als „unvollständig“ versehen: Damit ein Bauteil vollständig nach OI3 bewertet werden kann, müssen alle seine Bauteilschichten vollständige OI3-Werte aus einer der Materialbibliotheken (baubook, IBO usw.) haben.

Manche Bauteilschichten werden ungewünscht berücksichigt: Je nach gewählter Bilanzgrenze (BG0-BG4) werden manche Schichten ignoriert. Diese Berücksichtigung kann manuell im Reiter „ÖKO-Daten” je Bauteilschicht eingestellt werden.

Nicht alle Bauteile der zonenspezifischen Gebäudehülle werden ausgewertet: Das Hinzufügen von Bauteilen zu den beheizten Zonen und Zonen ohne Zuordnung bedeutet nicht automatisch, dass sie auch für die ÖKO-Berechnung berücksichtigt werden. Der Status der Berücksichtigung kann im Gebäude-Reiter „OI3-Bewertung” überprüft und bei Bedarf manuell angepasst werden.

Manche Bauteile können der Gebäudehülle nicht hinzugefügt werden: Mit bestimmten Bilanzgrenzen werden auch Bauteile berücksichtigt, die für eine Energieausweisberechnung irrelevant sind. Solche Bauteile können keiner beheizten Zone hinzugefügt werden und gehören in die „Zone ohne Zuordnung”.

Für die Berücksichtigung von unkonditionierten Pufferzonen, wie dem Dachboden, bietet Ihnen ArchiPHYSIK zwei Möglichkeiten, die sich nach der gewünschten Genauigkeit und der Projektphase richten.

Variante 1 (Pauschal): Definieren Sie die trennende Decke (z. B. die oberste Geschossdecke) als Bauteil vom Typ „unbeheizter Dachraum“. Weisen Sie dieses Bauteil der beheizten Zone zu. Das Programm rechnet hierbei automatisch mit einem normierten, pauschalen Puffer-Korrekturfaktor.

2. Variante (detailliert/zonal): Erstellen Sie im Bereich „Gebäude” eine neue, unkonditionierte Zone (z. B. „Dachboden unbeheizt”). Erfassen Sie in dieser Zone die gedämmten Dachschrägen (AD) und Giebelwände (AW). Wechseln Sie anschließend zurück in die beheizte Zone zur trennenden Decke und wählen Sie dort als angrenzendes Klima nicht den Pauschalwert, sondern die neu angelegte Zone „Dachboden unbeheizt“ aus. Das Programm ermittelt den temperaturmindernden Korrekturfaktor nun exakt anhand der echten Geometrie- und U-Werte Ihres Dachbodens. Dadurch wird der Heizwärmebedarf oft deutlich optimiert.

Dieses Verhalten ist keine Fehlfunktion, sondern eine bewusste Bedienungshilfe für variable Bauteile:

Wenn Sie im Bauteil-Dialog (z. B. bei einer Außentür) die Option „Fläche für die Gebäudehüllfläche übernehmen“ deaktivieren, können Sie die Quadratmeterzahl der Fläche im Projekt manuell überschreiben. Dies ist besonders bei baugleichen Türen oder Fenstern mit leicht abweichenden Maßen nützlich, da so nicht für jede Größe ein eigenes Bauteil angelegt werden muss.

Da die Fläche bei dieser Einstellung das wichtigste variable Eingabefeld ist, springt der Cursor beim Öffnen des Bauteils automatisch in das entsprechende Feld. Wenn das Häkchen bei „Fläche für die Gebäudehüllfläche übernehmen“ hingegen aktiviert ist, sind die Maße fest an das Bauteil gekoppelt. In diesem Fall startet der Cursor beim Öffnen der Maske standardmäßig im Feld „Anzahl“.

Wenn ein Gebäude aus mehreren thermischen Zonen oder Baukörpern (z. B. Stiege 1 bis 4) besteht, die von einer gemeinsamen Heizzentrale versorgt werden, müssen Sie die Anlage nur ein einziges Mal in ArchiPHYSIK anlegen.

Wechseln Sie dazu in den Bereich „Anlagen” und erstellen Sie dort Ihre zentrale Wärmepumpe oder Ihren Heizkessel mit der realen Gesamtnennleistung.

Wechseln Sie anschließend in den Bereich „Gebäude” > „Anlagenanteile” und wählen Sie nacheinander die einzelnen Zonen/Stiegen aus. Ordnen Sie jeder Zone dieselbe zentrale Raumheizungsanlage zu.

Wichtig für die Bilanzierung: Standardmäßig ist der Versorgungsanteil auf 100 % eingestellt. Das Programm berechnet die Verteil- und Bereitstellungsverluste der zentralen Anlage automatisch flächengewichtet für das gesamte Projekt im Hintergrund.

Dieses Verhalten ist normativ korrekt, sofern die betroffenen Zonen an eine gemeinsame, zentrale Wärmeversorgung (z. B. einen gemeinsamen Heizkessel oder eine Wärmepumpe) angeschlossen sind.

ArchiPHYSIK ermittelt den Jahresnutzungsgrad des zentralen Wärmeerzeugers basierend auf der Summe des Wärmebedarfs aller angeschlossenen Zonen. Wenn Sie nun in einer Zone eine hocheffiziente Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung hinzufügen, sinkt der Wärmebedarf dieser Zone.

Dadurch ändern sich die Teillast und die Auslastung des zentralen Heizkessels im Keller. Dies hat zur Folge, dass sich auch der Wirkungsgrad des Erzeugers für das gesamte Projekt minimal verschiebt. Da die zweite Zone ebenfalls von diesem Erzeuger versorgt wird, wird sie mit dem leicht veränderten Wirkungsgrad bilanziert, wodurch sich auch dort die Endergebnisse minimal verändern.

Häufig werden dezentrale Fassadenlüfter oder Wohnraumlüftungen nur in den Aufenthaltsräumen verbaut, während Flure, WCs oder Abstellräume innerhalb derselben thermischen Zone ausschließlich über die Fenster gelüftet werden. Eine Zuweisung von 100 % wäre in diesem Fall physikalisch falsch, da das Programm dann von einer vollständigen mechanischen Belüftung der gesamten Zone ausgeht.

Die Lösung:
Berechnen Sie den prozentualen Flächenanteil der Räume, die tatsächlich mit einem Lüftungsgerät ausgestattet sind, an die Gesamtfläche der Zone.

Beispiel: Die Zone umfasst insgesamt 1.000 m². Davon entfallen 800 m² auf Wohnräume (mit Lüfter) und 200 m² auf Nebenräume (ohne Lüfter). Das entspricht einem Anteil von 80 %.

Eingabe: Gehen Sie zu Gebäude -> Anlagenanteile. Wählen Sie Ihre Zone aus, markieren Sie die zugeordnete RLT-Anlage und überschreiben Sie den Standardwert von 100 % mit den errechneten 80 %. Das Programm berücksichtigt die mechanische Lüftung nun exakt pro rata.

Die Eingabesperre bei den Systemtemperaturen ist eine normative Vorgabe der zugrunde liegenden Berechnungsalgorithmen (ÖNORM H 5056). Für bestimmte Wärmeabgabetypen, wie beispielsweise Gebläsekonvektoren oder Luftheizungsanlagen in Nichtwohngebäuden, schreibt die Norm bestimmte Systemtemperaturen vor, beispielsweise 80/60 °C. ArchiPHYSIK muss diese gesetzlichen Algorithmen einhalten, um die Normkonformität des Energieausweises zu gewährleisten. Daher sind die entsprechenden Eingabefelder im Programm für manuelle Änderungen gesperrt.

Wählen Sie im Planungsalltag stets die vordefinierte Option aus, die Ihrer tatsächlichen, geplanten Anlage am nächsten kommt (Methode der besten Annäherung).

Die Meldung erscheint, wenn in den haustechnischen Eigenschaften einer Wärmepumpe die Betriebsweise „bivalent“ eingestellt ist, das Programm in den Anlagenanteilen jedoch kein zweites, bivalentes Heizsystem findet. Um ein zweites System anzulegen, erstellen Sie im Bereich „Anlagentechnik” eine zweite Raumheizung (z. B. als bivalenten Partner wie einen elektrischen Heizstab oder einen Hilfskessel).

Wechseln Sie anschließend zurück zu Ihrer ersten Anlage (der Wärmepumpe) und wählen Sie das soeben erstellte Zusatzsystem in der Auswahlliste als bivalenten Partner aus. Wenn die Wärmepumpe die Heizlast tatsächlich komplett allein abdeckt, können Sie die Betriebsweise der Wärmepumpe auch einfach von „bivalent“ auf „monovalent“ umstellen.

Wohnungsübergabestationen verhalten sich physikalisch wie Fernwärmestationen (niedrige Rücklauftemperaturen, dezentrale Wärmetauscher). Daher schreibt ArchiPHYSIK den Typ „FERNWAERME” in die XML-Exportdatei. Steht im Keller des Gebäudes jedoch ein Gaskessel, bricht das ZEUS-Portal mit der Meldung „Fernwärme und Gas gleichzeitig darf nicht sein!“ ab.

Die Lösung: Ändern Sie die Wärmebereitstellung. Stellen Sie dazu im Bereich „Anlagentechnik” den Typ der Bereitstellung von „Nah-/Fernwärme” auf „Kessel” (z. B. Brennwertkessel) um. Dadurch steht im XML nun „Kessel“, was ZEUS zusammen mit dem Energieträger „GAS“ problemlos akzeptiert.

Wohnungsstationen beibehalten: Lassen Sie die Einstellungen zur Verteilung weiterhin unverändert auf „Wohnungsstationen” bzw. „dezentraler Wärmetauscher” stehen. Das Ergebnis ist eine physikalisch absolut korrekte Berechnung (niedrige Rücklaufverluste werden berücksichtigt), die den strengen Plausibilitätsregeln des Portals entspricht.

Diese Meldung ist kein Softwarefehler, sondern eine gezielte Sicherheitsfunktion des Berechnungsalgorithmus: Bei komplexen Schichtaufbauten (z. B. Dächern mit belüftetem Hohlraum hinter der Dämmebene), bei denen die Option „Strömungspfad“ aktiviert ist, stößt das vereinfachte stationäre Glaser-Verfahren (gemäß ÖNORM B 8110-2) an seine mathematischen Grenzen. Durch die einströmende Außenluft bricht das lineare Temperaturgefälle im Bauteil zusammen. Dies hat negative Dampfdrücke oder unendliche Werte in den mathematischen Formeln zur Folge. Um zu verhindern, dass Ihnen physikalisch unmögliche oder fehlerhafte Werte angezeigt werden, bricht ArchiPHYSIK die Berechnung mit der Fehlernummer 1 kontrolliert ab.

Die Lösung:

  • Option ändern: Aktivieren Sie in den Schichten-Eigenschaften die Option „Luftdichtheit dauerhaft gesichert“, um die Konvektions-Simulation auszuschalten. Das Programm rechnet die reine Diffusion und die Berechnung läuft sofort stabil durch.
  • Alternativer Nachweis: Bei stark gefährdeten Bauteilen mit Konvektionsrisiko ist das stationäre Glaser-Verfahren ohnehin ungeeignet. Nutzen Sie in diesem Fall die Ergebnisse aus einer instationären Simulation (z. B. WUFI) und tragen Sie diese über die Option „Direkteingabe“ in ArchiPHYSIK ein.

Hier liegt ein technischer Konflikt bei der Rechnungserstellung vor, wenn Sie mit bereits zusammengesetzten Gutachten arbeiten: Wenn Sie einem Trennbauteil im Bauteil-Editor unter dem Reiter „Gutachten” ein herstellergeprüftes Gesamtgutachten zuweisen (z. B. Grundwand 53 dB + Vorsatzschale 16 dB = 69 dB), liest das Schall-Modul diesen fertigen Gesamtwert von 69 dB fälschlicherweise als reinen Wert für die Grundwand ein. Da das Vorsatzschalen-Gutachten (16 dB) zusätzlich im Feld „Vorsatzschale” gelistet ist, addiert das Programm diesen Wert erneut. Das führt zu einer fehlerhaften Doppelberechnung.

Die Lösung:

  • Variante A: Berechnen Sie das Trennbauteil im Schall-Modul über die Schichtberechnung (ohne zugewiesenes Gutachten). Stellen Sie sicher, dass der Schichttyp der Vorsatzschale korrekt als „biegeweiche Vorsatzschale” definiert ist.
  • Variante B: Überschreiben Sie das bewertete Schalldämmmaß im Eigenschaften-Fenster des Bauteils einmalig manuell mit dem Wert aus dem Gutachten, um die automatische Berechnung zu umgehen.

Eine manuelle Anpassung des Layouts ist an dieser Stelle im Programm leider nicht möglich. Das Layout und die Spaltenaufteilung des offiziellen OIB-Deckblatts und des Datenblatts sind gesetzlich vorgegeben. Die Formularvorlagen nutzen bereits den maximal verfügbaren Platz auf einer A4-Seite aus. Würden wir das Layout verkleinern oder die Kopfzeile nach unten verschieben, würden wir gegen die gesetzlichen Vorgaben der Energieausweis-Vorlagegesetze verstoßen.

Da der digitale Registrierungsstempel (mit ID, GZ-Nummer und Eingangsdatum) nach dem Upload direkt von den Servern der ZEUS an fest vorgegebenen Koordinaten aufgebracht wird, kommt es zu dieser engen Darstellung. Diese leichte Überlappung ist den Baubehörden und Prüfstellen jedoch bekannt und wird in der Praxis beanstandungsfrei akzeptiert.

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